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Hier haben wir ein Archiv der Gästebucheinträge für Sie eingerichtet. um sich ins Gästebuch einzutragen klicken Sie bitte hier. Ludger Derrix schrieb am 19.06.2008 - 12:36 Uhr
Ich gebe mal als einzelner Einzelhändler und ehemaliger Michael-Schüler meine Meinung ab. Dass Geldern als Einzelhandels-Standort an seiner Attraktivität arbeiten muß, ist glaube ich jedem klar.Aber dies wird nicht durch Ansiedlung weiterer Ketten in einem neuen Viertel erreicht, sondern nur mit Ansiedlung individueller Geschäfte, die Geldern dann eine Unverwechselbarkeit gegenüber anderen Städten geben würde. Hier liegt doch die Chance Kaufkraft an Geldern zu binden, hier ist die Verwaltung und Politik gefordert entsprechende Voraussetzungen und Fördermaßnahmen zu schaffen! Freie Geschäftsflächen sind wahrlich genug vorhanden.
Ilona Mill schrieb am 19.06.2008 - 07:12 Uhr
Ich denke das Ergebnis des gestrigen abends hat gezeigt, das es nur ein Ziel geben kann. -Unsere Schule bleibt da wo sie ist.- Wichtig ist es jetzt, das wir alle gemeinsam dieses Ziel weiter verfolgen. Es sollte nicht auf Gerüchte gehört werden, weil die verunsichern nur. Wenn es Fragen gibt oder Anregungen sprecht die Vertreter an und räumt so eure Zweifel direkt aus. Es wäre nicht gut wenn sich falsche Meinungen aufbauen basierend auf Gerüchten. Nur gemeinsam sind wir stark.
Manuela Poschmann schrieb am 18.06.2008 - 22:06 Uhr
Ich habe mich nie für Politik interessiert. Jetzt weiß ich auch warum. Man bekommt keine klaren Antworten und alles erscheint einem wie ein seltsames Puppentheater.
Die Politiker sind die Darsteller, deren Charaktere und Rollenzuteilung man (wenn überhaupt) erst am Ende des Stückes erahnen kann.
Die Bühne sind z.B. die Sitzungen. Ja das ist wirklich großes Theater ! Es wird uns, den ahnungslosen Zuschauern, ein Stück geboten, welches vorher vom Regisseur vorgegeben und von den Darstellern wohl einstudiert, in gekonnter Theatralik, dargeboten wird. Hervoerragende Leistung.
Die Zuschauer, das sind wir Bürger. Immerhin dürfen wir uns ab und zu das Puppenspiel anschauen, aber mehr auch nicht. Applaus bei guten Szenen ist nicht erlaubt! Pfiffe bei schlechten Szenen ist nicht erlaubt! Und seine Meinung äußern bei Darbietungen, die man wirklich besser weiß oder sogar als vollkommen falsch widerlegen kann, nein da droht sogar der Rausschmiss!
Also nochmal: WASFÜR EIN THEATER!
Thomas Mill schreib am 15.06.2008 - 22:16 Uhr
Hallo an alle,
da unser Gästebuch in den letzten Tagen teilweise nicht aufzurufen war, und eine Nachfrage beim Anbieter unbeantwortet blieb, habe ich mich dazu entschieden den Anbieter zu wechseln.
Selbstverständlich wurden ALLE alten Einträge gesichert und in das neue Gästebuch eingebettet.
Vielen Dank für so viele tolle Einträge, vielen Dank für euren Einsatz.
Macht weiter so.
Thomas Mill
Achim Janßen schrieb am 10.06.2008 - 12:58 Uhr
Hallo zusammen,
ist eigentlich schon allen aufgefallen, dass in der neuesten Stellungnahme der CDU-Fraktion im Netz die Gastronomie im Geschäftsviertel nicht mehr auftaucht? Es ist nur noch von Einzelhandel, Dienstleistung und Wohnen die Rede. Ist vielleicht ja nur ein Versehen. Oder aber das bestehende Gastronomie-Angebot in Geldern wird jetzt doch als ausreichend betrachtet. Aber hatte nicht der Expertenbeirat - wie in der Vorlage zum Planungsausschuss nachzulesen - gerade die Kombination von Handel mit Gasstronomie, Dienstleistung und Wohnen gelobt? Ist das Projekt bei Wegfall von einer von vier Säulen (hier 1800 qm oder so) immer noch so toll? Aber vielleicht ist es ja nur ein Versehen (s.o.).
Apropos Expertenbeirat: In der Planungsausschusssitzung wurde deutlich, das dieser empfohlen hat, die Bebauung bis zum Nordwall zu ziehen. Dies war aber auf dem Plan, der in der Sitzung an der Wand hing, nicht umgesetzt, und die Ausführungen des Architekten dazu ließen auch nicht erkennen, dass das beabsichtigt sei. Ich frage mich seitdem, warum eigentlich nicht. Müsste nicht zusätzliche Fläche die Investorenherzen höher schlagen lassen?
Tja, wir wollen Geschäftsviertel und Schule an diesem Standort (wie ja auch gestern im Radio zu hören war). Vielleicht ist das ja eine Mischnutzung, die beim Expertenbeirat ebenfalls Anklang findet?
Vielleicht sollten diejenigen, die da "am offenen Herzen operieren" einfach bedenken, dass man dabei das Herz gewöhnlicherweise nicht herausreißt.
Gruß,
Achim Janßen.
PS: Irgenwie sind wir hier in eine städtebauliche Debatte geraten, die wir eigentlich gar nicht führen wollten. Aber was bleibt uns schon anderes übrig, angesichts des kategorischen "Die Schule muss weg!" der CDU-Fraktion, das mit dem Beschluss im Planungsausschuss an den Anfang der "ergebnisoffenen Diskussion" gesetzt wurde.
Martin Post schrieb am 10.06.2008 - 11:14 Uhr
Hallo Zusammen,
ich möchte heute nur ein paar Worte zu der "Möhre" Arbeitsplätze verlieren.
Es wird immer so vollmundig von 100 Arbeitsplätzen gesprochen. Es muss klar sein, dass in diese Zahl jeder 400 Euro Job mit eingerechnet ist. Im Michaels4tel werden, verglichen mit üblichen Geschäften, ungefähr 45 Vollzeitarbeitsplätze entstehen.
Leider kann niemand sagen, wie viele der bestehenden Geschäfte und Arbeitsplätze durch das ggf. Michaels4tel bedroht sind.
Eine gute Rechnung für Geldern muss unter dem Strich eine positive Zahl vorweisen: 45 neue Stellen und dafür 50 Kündigungen durch Geschäftsaufgaben an anderen Stellen wäre nicht so gut.
Andrea Becker schrieb am 10.06.2008 - 07:59 Uhr
An Die Freunde der Macht ( CDU - Geldern )
Das Michaels4tel soll so etwas werden wie die Lohmarer Höfe ? Sehr interessant was da im Internet zu erfahren ist ! Dafür einen Neubau oder einen Umzug einer Schule , die da wirklich gut steht seit Jahrzehnten ? !
Schon gelesen , die Tiefgarage wurde ersatzlos gestrichen , was würde das für Geldern bedeuten ?
110 Parkplätze - ca . 175 Parkplätze für so einen grossen Komplex mit ca . 100 neuen Mitarbeitern ? Da Frage ich mich , wo ist da der Fortschritt ? Wird da so etwas wie ein Shuttlebus eingesetzt damit die Besuchermassen Einzug halten können ?
Heisst es für Sie nur noch : Augen zu und durch Wir müssen in den sauren Apfel beissen Wer A Sagt muss auch B sagen
Andrea Becker
Ilona Mill schrieb am 09.06.2008 - 07:35 Uhr
Wer Wind säht,der wird Sturm ernten.
Ich bin stinksauer über diese Machtpolitik in Geldern und hoffe, dass jetzt noch mehr wach werden und uns unterstützen. Der Standort der Michaelschule muss bleiben. Dafür setzen wir uns mit allem ein was wir haben. Und wir haben einiges. Einen Plan B kann es für uns nicht geben.
Achim Janßen schrieb am 07.06.2008 - 11:20 Uhr
Hallo zusammen,
wenn irgendjemand in der CDU meint, wir hätten uns mit dem Beschluss im Planungsausschuss bereits über den Tisch ziehen lassen, dem sei hiermit klipp und klar gesagt, dass damit lediglich der Kampf für die Schule auf ihrer Seite des Tisches weiter geht!
Wir werden jede Halbwahrheit richtig stellen, jede Unzulänglichkeit ihrer Argumentation ans Tageslicht zerren, wir werden in jede Wunde, die die CDU-Fraktion mit ihrer “Politik“ reißt, unsere Finger legen.
Das mag dem ein oder anderen zu hart erscheinen, und die CDU-Fraktion wird uns als Überbringer der schlechten Nachrichten als deren vermeintlicher Verursacher an den Pranger stellen.
Aber eines ist klar: Die CDU-Fraktion betreibt die Spaltung, sie betreibt den Abriss der Schule. (Ich weiß, das Gebäude und die Fassade sollen stehen bleiben. Aber genau das ist doch das Symbol der “Politik“, mit der wir es hier zu tun haben: Egal was dahinter steckt, Hauptsache die Fassade sieht gut aus!)
Wir wollten eine offene und klare und freundliche Diskussion (die ich bei der Unterschriften-Sammlung mit Befürwortern des Geschäftsviertels auch führen konnte). Diese Diskussion, obwohl vollmundig angekündigt, wurde uns von der CDU-Fraktion und vom Bürgermeister verweigert, wie der übereilte Beschluss im Planungsausschuss deutlicher nicht zeigen kann. (Ich selbst warte immer noch auf die Antworten auf meine Fragen an die Damen und Herren.)
Wir haben lange genug auf Vernunft und Freundlichkeit gesetzt, jetzt müssen wir auf Vernunft und Härte setzen, und schonungslos und unermüdlich auf die Folgen solcher Machenschaften für ganz Geldern hinweisen!
Gruß,
Achim Janßen.
Amelie Thielmann-Rauthe schrieb am 07.06.2008 - 10:09 Uhr
Es ist unglaublich , was man in den letzten Tagen in Geldern alles erleben kann!!!!
Z.B. in der Schulausschusssitzung am Donnerstag, den 05.06.08. Da wird doch tatsächlich von Seiten der Verwaltung behauptet, der Architekt hat die Inhalte der Gespräche mit der Verwaltung dahingehend interpretiert, das Schulgelände stünde zur freien Verfügung und er könne es überplanen. Die Verwaltung habe diesbezüglich keine Vorgaben gemacht. Falsch!!!! Am 22.04.2008 hat Herr Rübsamen vor dem Planungsausschuss auf Fragen der Ausschussmitglieder, wieso er denn das Schulgelände überplant habe, wie folgt geantwortet: „von Seiten der Verwaltung gab es die folgenden Vorgaben, 1.es sollte eine adäquate Nachfolgenutzung für die Schule entwickelt werden, 2.an dieser Stelle entsteht keine Senioreneinrichtung, weil bereits 21 andere Anfragen diesbezüglich der Verwaltung vorliegen, 3.....“ Was soll das? Nicht nur ich habe dieses mit eigenen Ohren gehört! Warum werden die Tatsachen hier verdreht oder vertuscht?
Nächstes Beispiel, Sitzung des Planungsausschusses am Mittwoch, den 04.06.08. Die Mehrheitsfraktion ist völlig unbeeindruckt vom Stimmungsbild in der Bevölkerung und beauftragt die Verwaltung den Prozess zur Entwicklung des Michaels4tels auf den Weg zu bringen, ohne dass durchdachte Konzepte für den Verbleib der St. Michael-Schule und deren Schüler vorliegen. Hier wird das Pferd von hinten aufgezäumt. Darüber hinaus gibt es tatsächlich immer noch CDU Mitglieder, die nicht nur im Planungsausschuss sondern auch im Schulausschuss sitzen, bei denen es nicht angekommen ist, dass die Ponter Grundschulkinder die St. Adelheid-Schule oder die Albert-Schweitzer-Schule besuchen und nicht die St. Michael-Schule. Offensichtlich ist es nicht notwendig, sich zu informieren, um zu wissen, worüber man in den politischen Gremien abstimmt. Ich weiß, es ist oft mühsam sich in Themengebiete einzuarbeiten und sich fundiertes Wissen anzueignen. Und wofür???, wenn man sich später der Parteiräson unterwerfen muss.
Ich frage mich, wo sind wir hier???? - In einer Bananenrepublik? Ich hoffe nein!!! Deshalb Bürgerwille vor Parteidiktat
Wir dürfen und können uns nicht alles gefallen lassen. Die von uns gewählten Vertreter (Ratsmitglieder und Bürgermeister) sind auf 5 bzw. 6 Jahre legitimiert, aber sie haben deshalb noch lange keinen Freischein. Auch nach den Wahlen sollte auf die Stimmung der Bürger und deren Wünsche gehört werden. Mein Vertrauen und ihre Glaubwürdigkeit hat die CDU hier in Geldern durch ihren Umgang mit dem „Projekt“ Michaels4tel und der St. Michael-Schule gründlich verspielt. Und ich glaube nicht nur bei mir. Im Juni 2009 sind Kommunalwahlen!!!!
Lena Kisters schrieb am 05.06.2008 - 14:49 Uhr
Liebe Leser, in meinem Lehramtsstudium habe ich sehr viele Grundschulen kennengelernt. Momentan besuche ich dreimal wöchentlich die St. Michael Schule und bin vom Schulklima begeistert. Nicht nur die Kinder sind spitze auch die Lehrerinnen und Lehrer sind toll. Ich fühle mich als angehende Lehrerin bestens betreut. Oftmals werden Praktikanten als lästige Beobachter empfunden, aber an der St. Michael Schule wird man sofort von den Kindern und von den Erwachsenen aufgenommen. Das Argument:"Geldern braucht in der Zukunft nur zwei Grundschulen" halt ich für sehr unüberlegt. In der Ausbildung zum Lehrer heißt es immer wieder:"Wir müssen kleinere Klassen schaffen!". Fazit: Geldern braucht mindestens drei Grundschulen, damit unseren Schülerinnen und Schülern die beste Bildung gewährleistet ist! Es ist zu überlegen was uns wichtiger ist: Die Bildung der nächsten Generationen oder das Einkaufen im Kaufhaus????
Die St. Michael Schule ist eine spitzen Grundschule und muss da stehen bleiben wo sie ist- im Herzen der Stadt!
Lieben Gruß Lena
Kai Pasing schrieb am 04.06.2008 - 22:39 Uhr
Hallo Leser des Gästebuchs, zunächst möchte ich ein großes Lob für so viel Einsatz aussprechen. Ein paar Anmerkungen zum Nachdenken sind mir wichtig.
Definition des Marktes: Der Markt bezeichnet heute das geregelte Zusammenführen von Angebot und Nachfrage. Folglich: Hohe Nachfrage (hier nach Bildung) + geringes Angebot (kleine Traditionsschule mit gutem Ruf) = hoher Preis (hier hohes Engagement/Einsatz 3100 Stimmen für den Erhalt der Schule) = Aufwertung des Angebots Michaelschule (hier Imagegewinn der Schule als Schule) Warum soll also die Schule geschlossen werden? Damit findet ein Eingriff in den Markt statt und hebelt diesen volkswirtschaftlichem Grundsatz aus. Ich habe immer gedacht CDU Politiker befürworten es, wenn ein Markt blüht. Dieser Bildungsmarkt blüht und zwar in riesiger Farbenpracht. Hier ist das beste Beispiel dafür was das Volk will. Die Erhaltung der Schule und nicht den Umbau zu Geschäften oder Gastronomie.
Für Geschäfte und Gastronomie gibt es im Übrigen genug Platz in Geldern, - auf dem Marktplatz – denn dort sollte das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage nach Kommerziellem stattfinden!
Eine letzte Nachfrage habe ich noch. Immer wenn ich in Geldern, meiner Heimat zu Besuch bin, steht mal wieder ein Geschäft mehr leer. Wo ist die Kaufkraft, die sicherstellen kann, dass die Geschäfte des Michaelsviertels genügend Umsatzerlöse erwirtschaften um den Erwartungen des Investors gerecht zu werden?
Viele Grüße Kai Pasing
Thomas Mill schrieb am 04.06.2008 - 16:18 Uhr
Bitte folgenden Termin im Kalender vormerken :
07. Juni 2009 - Kommunalwahl in NRW -
Thomas Mill
Cornelia Post schrieb am 04.06.2008 - 16:09 Uhr
Ich muss diesen Brief jetzt einmal emotionsgerecht starten: Wo bin ich hier eigentlich? Hat die CDU den „Knall“ nicht gehört. Sind über 3100 Bürgerstimmen NICHTS ???? Ich komme mir langsam vor, als würde ein 4 jähriger (gemeint ist unser Stadtoberhaupt) gerade seine Trotzphase ausleben und versuchen, seinen Willen durchzusetzen (Ich will, ich will, ich will). Er will das 4tel, egal wie die Bürger darüber denken, weil ein großer, uns unbekannter Investor nur so mit den Geldscheinen wedelt. Liebes 4 jähriges Kind, lass dir von einer dreifachen Mutter gesagt sein: „Ich will“ gibt’s nicht, es heißt immer noch „ich möchte“, und dann entscheiden die erfahrenden und realistisch denkenden Eltern (hier wären es wir Bürger), ob dein Wunsch in Erfüllung geht oder nicht. Und wir sagen NEIN. Finger weg von der Schule, Finger weg von dem „bösen Onkel“ Investor, der die Einzelhändler der Innenstadt vernichten wird und lerne das „Miteinander“ und nicht das „ich alleine“. Akzeptiere die wahlberechtigte Mehrheit.
Andrea Becker schrieb am 04.06.2008 - 15:44 Uhr
Hallo alle miteinander ,
hier ein Zitat der CDU - Geldern : Daneben muss erreicht werden ,dass , sofern das Projekt umgesetzt werden sollte , während der Bauphasen im " Michaels4tel " Lärm - und andere Immissionen während der Unterrichtszeiten so weit wie möglich vermieden werden.
Was muss ich heute in der Rheinischen Post lesen , der Herr Lorenz schlägt den RSV - Sportplatz ( GSV - Sportplatz ) am Bahnhof vor !
Na ja die Sache mit den Zügen , Lärm - und andere Immissionen , bekommt die CDU - Geldern bestimmt auch in den Griff , da wird dann ein Schutzwall gebaut .
Einfach unglaublich was im Augenblick hier abläuft .
Martin Post schrieb am 04.06.2008 - 14:39 Uhr
Hallo,
Obwohl ein, auch von mir gewählter, Bürgermeister seit der letzten Kommunalwahl in Geldern das Zepter schwingt, würde ich, mit dem heutigen Wissen über das Verständnis des Bürgermeisters und der CDU im Umgang mit den Menschen in dieser Stadt, meine Stimme gerne wieder zurück haben.
Wie kann die CDU einem, der Bevölkerung seit etwas mehr als einem Monat bekannten und Kontrovers diskutierten, Stadtentwicklungsvorhaben den Vorzug vor den Menschen in dieser Stadt geben? Christlich, christlich muss ich sagen.
Ich hoffe, dass allen Bürgern dieser Stadt durch das Verhalten und die Stellungnahme der CDU-Fraktion klar geworden ist, dass
- die CDU in Geldern sich nicht für die Meinung von mittlerweile mehr als 3200 Bürger der Stadt interessiert (Stand der Unterschriftenliste heute), - die CDU sich auch nicht für die eher skeptische Bewertung des Michaels4tels durch die ortsansässigen Einzelhändler interessiert, - die CDU in Geldern sich ganz bestimmt nicht für die Wirkung ihres Vorgehens auf die Kinder oder Eltern interessiert, die ganz klar mitbekommen, wie sie hier ignoriert werden, - die CDU in Geldern lieber auf ein Konzept vertraut, welches auf einem mittlerweile veralteten Gutachten (Stand 2006) aufsetzt und welches mehr Fragen aufwirft als es beantwortet.
In die Richtung der CDU möchte ich sagen, dass man immer überlegen sollte, wer durch die vorliegenden Pläne zu Gewinnern des Michaels4tels und wer zu Verlierern werden wird. Ich habe bis jetzt noch nicht gesehen oder erklärt bekommen, wo der messbare Vorteil des 4tels für die Gelderner Bürger liegen soll.
All dies bringt mich zu dem Schluss, dass die CDU als Mehrheitsfraktion in Geldern alles was gut war rund um die Schule wegwischt und anstatt sich kritisch den Plänen des Michaels4tel zu widmen, lieber mit geschlossenen Augen nach der Taube auf dem Dach greift.
Achim Janßen schrieb am 03.06.2008 - 22:51 Uhr
Hallo allerseits!
Auf ihrer Internet-Seite www.cdu-geldern.de hat die CDU eine Stellungnahme zum Michaels4tel veröffentlicht. Es lohnt sich, einen Blick darauf zu werfen! Leider entsteht der Eindruck, dass die CDU immer noch die Möglichkeit in Betracht zieht, entgegen erster Verlautbarungen im Wir-in-Geldern-EXTRA, die Michaelschule zu zerreißen (Stichwort “Klassenverband“). Auf der Internet-Seite www.geldern.de hat man über das Ratsinformationssystem Zugriff auf öffentliche Vorlagen der Ausschusssitzungen. Der Vorlage zur Schulausschusssitzung ist zu entnehmen, dass selbst die Stadtverwaltung die Notwendigkeit von 3 Grundschulen in der Innenstadt erkannt hat. Nach der Berichterstattung der letzten Tage hatte ich den Eindruck, man (also auch die CDU) sei sich wenigstens soweit einig, dass die Einheit der Michaelschule außer Frage stehe. Weit gefehlt! Und für uns ein Fanal, in unseren Bemühungen nicht nachzulassen!
Außerdem findet sich folgender Satz im CDU-Papier: „Eine mögliche Entscheidung über den zukünftigen Standort der Grundschule bzw. der Klassenverbände muss aber auch unter Berücksichtigung von Aspekten getroffen werden, die mit dem Projekt nicht in direktem Zusammenhang stehen.“ Was soll das denn bedeuten? Reden wir hier von Aspekten außerhalb des Schulentwicklungsplans? Nochmal: Die Verwaltung kommt in ihrer Vorlage zum Schluss, dass in der Innenstadt 3 Grundschulen nötig sind.
In der Vorlage werden auch die aus der Presse bekannten Ersatzstandorte eines Neubaus aufgeführt, ebenso der Preis von 1,55 Millionen für den (Zitat) „einfachen und funktionellen Standardbau“. Das brauche ich wohl nicht zu kommentieren.
Ich gehörte zu den Leuten, die der Meinung sind, Hauptsache die Schule wird als räumliche und organisatorische Einheit erhalten, unabhängig vom Standort. Ich habe - naiv wie ich bin - tatsächlich geglaubt, dass eine Verwaltung, die über einen Zeitraum von ca. 2 Jahren bewusst zugelassen hat, dass die älteste und nach Anmeldezahlen erfolgreichste Schule Gelderns überplant wird, eine brauchbare Lösung für die Michaelschule präsentieren kann. Leider halte ich die bisherigen Ersatzlösungen nicht nur für nicht gut, sondern selbst die auch noch für unrealistisch.
Wie kann ich anders, als unter diesen Umständen meine Meinung zu ändern und ohne wenn und aber für den Erhalt der Michaelschule an ihrem angestammten Platz sein?
Ich würde die Frage ja auch direkt an den Bürgermeister und die CDU-Fraktion schicken, wenn ich nicht schon seit Tagen bzw. Wochen auf die Beantwortung anderer Fragen wartete.
Da hilft nur eins: Weiterkämpfen, weiterkämpfen, weiterkämpfen!
Achim Janßen.
Sabine Molderings schrieb am 03.06.2008 - 19:11 Uhr
Noch ein kleiner Nachtrag. Ich vergaß zu erwähnen: Die Abstimmungen der RP ergaben 90 % für den Erhalt der Michaelschule am jetzigen Standort und 90% gegen den Standort Egmondstraße oder ähnliches. Interessiert sich die CDU überhaupt für die Belange der Bürger???????
Ohne Worte Sabine Molderings
Sabine Molderings schrieb am 03.06.2008 - 18:46 Uhr
Hallo,
habe gerade mit Entsetzen den letzen Newsletter gelesen, worin es heisst, die Schule soll verlegt werden. Versteht denn die Obrigkeit gar nicht, was wir wollen???? Den Reiz der Schule macht doch gerade dieses Gebäude aus, nicht so ein typischer Klotz wie unsere anderen Schulen in Geldern. Dieses Gebäude hat Charme. Man fühlt sich geborgen, fast schon heimisch. Die Kinder (und auch wir Erwachsenen) fühlen sich einfach wohl, gehen gerne zur Schule, was wohl auch der Sinn sein soll. DIESES KANN NICHT EINFACH VERLEGT WERDEN, DAS GEBÄUDE IST DIE SCHULE!!!!!!!!!Eine Kleinigkeit, welche unsere Herren Politiker wohl missachten. Seien wir doch ehrlich: wir wollen die Schule dort wo sie ist, nirgendwo anders. Wir wollen keinen Neubau!!!! In diesem Sinne
Sabine Molderings
Ilona Mill schrieb am 02.06.2008 - 07:53 Uhr
Hallo ihr Lieben, wir alle konnten am Wochenende Zeuge sein, was für eine tolle Gemeinschaft an unserer Schule herrscht. Ich glaube das alle überwältigt waren von dem was das Zirkusteam und unsere Lehrer samt Förderverein und Sponsoren auf die Beine gestellt haben. Das war eine unvergessene Woche für unsere Kids. Sie waren alle so glücklich in der Vorstellung, dass es einfach eine Freude war das zu erleben. Und das ist ein Grund mehr dafür, das unsere Schule genauso bleiben muss wie sie ist.Etwas so einmaliges darf man einfach nicht auseinander reißen. Das müsste jetzt auch dem letzten Zweifler klar sein. Das musste ich jetzt nochmal loswerden.
Christian Greffin schrieb am 29.05.2008 - 17:03 Uhr
Geldern hat noch genug offene Baustellen die doch erst beendet werden sollten,bevor wieder eine neue angefangen wird und dadurch unnötige Emotionen freigesetzt werden,die Kinder und Eltern verunsichern. Danke Thomas, für diese Seite.
Sabine Molderings schrieb am 28.05.2008 - 19:55 Uhr
Hallo zusammen,
ich frage mich, wie viele "Baustellen" Herr Janssen noch in seiner Amtszeit anpacken will. Bahnhof...seit Jahren geplant und beschlossen, nix passiert. St. Adelheid Kirche...wird rausgezögert. Da frag ich mich, wieso muss das Vorhaben des Michaels4tel übers Knie gebrochen werden.Mein Vater ging auf diese Schule, meine Tochter fühlt sich dort seit fast 3 Jahren "pudelwohl", mein Sohn wird dieses Jahr dort eingeschult. Bei der Ratssitzung wurde erwähnt, dass Geldern eine junge Stadt sei und dieses auch so weiter gehalten werden sollte. Frage ich mich doch, wieso dann ausgerechnet die jüngsten weichen müssen!!! Wohnungen stehen in Geldern genug leer, ebenso Geschäfte. Zumal am Bahnhof eine neues Wohngebiet entstehen soll. Die Anmeldezahlen sprechen für sich, also: Was soll das? Wir kämpfen für unsere Kinder, also für die Schule!!!!
Sabine Molderings
Nicole Landwehr schrieb am 26.05.2008 - 14:01 Uhr
Ich kann mich in vielen Dingen meiner „Vorredner“ nur anschließen! Es kann und darf nicht sein, dass eine erfolgreich (geführte) Schule mit einem hervorragenden Ruf und den entsprechenden Anmeldezahlen einfach „plattgemacht“ werden soll. Dieser Eindruck drängt sich förmlich auf, da der Bürgermeister sich konsequent verweigert und sich nicht zu den im Raum stehenden Fragen äußern will. Als Bürger/-in dieser Stadt - sollte man meinen - hat man ein Anrecht auf Antworten ( die Herr Janssen im übrigen auch auf private Anfragen per Email nicht gibt) seiner Bürgervertreter. Die Planungen für das neue Viertel finde ich persönlich gar nicht mal so schlecht, jedoch dürfen diese unter gar keinen Umständen zu Lasten der Kinder, der Schule und Lehrer gehen!!! Nächstes Jahr stehen die Kommunalwahlen an und ich kann nur hoffen, dass der CDU-Klüngelei in Geldern endlich einmal die Rote ( ) Karte gezeigt wird!
Marcus Warm schrieb am 24.05.2008 - 13:41 Uhr
Hallo
Das Michaels4tel sollte so bleiben wie es ist! Die Verwaltung sollte lieber mal etwas aus der toten Glockengasse machen! Bei Woolworth sollte auch wieder was rein. Außerdem wozu neue Verkaufsflächen bauen? Seit Jahren schließen die Geschäfte doch in der Innenstadt (z.B. Modehaus Verheyden). Gastronomie haben wir genug und Arztpraxen o.ä. brauchen nicht unbedingt im Citykern zu sein.
Der Miniparkplatz bei der Deutschen Bank darf auf keinen Fall zugebaut werden. Dieser wichtige Eingangspunkt zur Innenstadt soll weiterhin "offen" ausschauen.
Frank Camp schrieb am 23.05.2008 - 10:59 Uhr
Hallo an alle, was ist denn seit einiger Zeit in Geldern los? Diskussionen um die Adelheid-Kiche und deren Nutzung und um das neu zu entstehende Viertel in der Nähe des Bahnhofs. Dies war mir ja bekannt. Aber jetzt bekomme ich mit, dass es Überlegungen zum Abriss der St.Michael-Schule gibt. Ich bin ehemaliger Schüler und wohne schon seit einigen Jahren nicht mehr in Geldern. Wohl aber verfolge ich diese Entwicklungen. Und die letztgenannte erschreckt mich. Die St. Michael-Schule, das Gebäude und die Lage im Herzen der Stadt ist doch einmalig in Geldern. Sie gehört schon fast unter Schutz gestellt. Ich ermuntere alle für den Erhalt der St.Michael-Schule weiterzukämpfen. Diese Grundschule muss dort wo sie heute steht erhalten bleiben. Sie ist ein sehr gutes Stück Geldern. Weiter so, meine Stimme habt ihr. Viele Grüße
Frank Camp
Martin Post schrieb am 23.05.2008 - 09:26 Uhr
Es ist mir wichtig, hier einmal Danke zu sagen.
Danke an alle, die sich aktive um die Michaelschule bemühen, danke an alle, die uns mit ihrer Unterschrift und anderweitiger Hilfe unterstützten und danke den Bürgern der Stadt, die sich mit dem Thema „behutsame“ Stadtentwicklung rund um das Michaels4tel beschäftigen.
Die Resonanz zum Erhalt der Michaelschule als Einheit, die wir bekommen, ist überwältigend.
Viel wird geredet, über: Kinder sind die Zukunft…, Kinder sind das größte Armutsrisiko in Deutschland … oder … Qualität der Bildung (siehe PISA)…
Die Unterstützung, die der Michaelschule und dem Begehren der Eltern, diese Schule zu erhalten, entgegengebracht wird, zeigt mir, dass die Bürger der LandLebenStadt Geldern um die Wichtigkeit von Kindern, Bildung und Betreuung wissen. Nun hoffe ich, dass auch die lokale Politik es endlich versteht!
Im Besten Sinne der Worte sage ich: “Ich war noch nie so stolz ein Geldrianer zu sein“
Danke Geldern!
Afrikanische Weisheit "Es bedarf eines ganzen Dorfes, um ein Kind zu erziehen"
Andrea Becker schrieb am 21.05.2008 - 15:40 Uhr
Zu jeder " Idee " gehört auch , dass man sich aureichend und umfassend Gedanken macht . Wo bleiben denn die " Ideen " zum Verbleib der Schüler ,der St.Michael -Schule ?
Was ist mit den vielen Leerständen im Stadtgebiet ? Unser Bürgermeister macht es sich meiner Meinung nach , ein bischen zu einfach ,wenn er sagt :" Die Glockengasse und Woolworth sind private Eigentümer , Finanzamt -und Polizeigebäude sind Landessache " .
Es muß den Vertretern unserer Stadt doch ein dringendes Anliegen sein auch diese Leerstände " zu füllen " .
Und nicht wie die drei Affen , nicht sehen , nicht hören , nicht sprechen .
Wir Gelderner sehen doch wohin es führen kann ein neues " Einkaufsviertel "ins Leben zu rufen ! Die Glockengasse ist das beste Beispiel dafür , eine fast " tote " Ecke .
Soviele Traditionen würden verloren gehen , unsere Schule darf nicht einer " Idee " zum Opfer fallen . Die Bildung unserer Kinder muß Vorrang haben vor fraglichen wirtschaftlichen Interessen .
Außerdem frage ich mich , wo ist das Bildungs - und Betreuungsangebot für die Kinder des neuen Stadtteils am Bahnhof , welches für ca . 1000 Bürger gedacht ist ? Laut Bertelsmann Stiftung ist das Betreuungs - und Bildungsangebot einer Stadt ein wichtiger Standort Faktor . Es täte gut daran , wenn die Verantwortlichen unserer Stadt sich über diese Fakten Gedanken machen würden . Sehr informativ sind die Internetseiten der unabhänigen Bertelsmann Stiftung .
www.bertelsmann-stiftung.de
Andrea Becker
Amelie Thielmann-Rauthe schrieb am 21.05.2008 - 11:38 Uhr
Betrifft St. Michael-Schule
Warum wird hinter vorgehaltener Hand aus Richtung CDU kommend immer wieder davon gesprochen, dass bereits alles "beschlossene Sache" sei und die Eltern und Bürger mit ihren Aktionen nichts mehr erreichen können?
Unser Bürgermeister betont ständig, bei dem Projekt Michaels4tel handele es sich lediglich um eine "Idee", es sei noch nichts beschlossen.
Juristisch gesehen stimmt das. Planungsausschuß und Rat der Stadt Geldern haben bisher diesbezüglich noch keine Beschlüsse gefaßt.
Wird aber die absolute Mehrheit der CDU im Rat sich über die berechtigten Bedenken und Interessen der Betroffenen und vieler Gelderner Bürger einfach hinwegsetzen und die Durchführung des Projekts auch in den zuständigen Gremien beschliessen?
Werden diese dann zu reinen Scheinveranstaltungen degradiert?
Ich hoffe, NEIN!!!! Dieses würde nicht zu meinem Verständnis von Demokratie passen.
Aktive verantwortungsbewußte und mündige Bürger dürfen sich nicht unterkriegen lassen.
Wir kämpfen weiter. Das ist gelebte Demokratie.
Amelie Thielmann-Rauthe
Herbert Rauthe schrieb am 20.05.2008 - 23:08 Uhr
Ich frage mich, Idee oder Träumerei?
Unser Bürgermeister hat eine „Idee“, das Projekt Michaelsviertel, vorgestellt und würde dieses gerne verwirklicht wissen.
Leider blieben bei der Entwicklung dieser „Idee“ wichtige Teilaspekte unbehandelt. Über einen mehrere Monate langen Zeitraum wurde die „Idee“ entwickelt, ohne dass die Frage über den Verbleib der St. Michael Grundschule behandelt wurde.
Wichtige Fragen hinsichtlich der Schule, kann unser Bürgermeister nicht beantworten, da er sich hierüber angeblich noch keine Gedanken gemacht hat. Nach seinen Worten „soll eine Tür nach der anderen geöffnet werden“. Wann wird das nächste Türchen für uns Bürger geöffnet?
Hier stell ich mir auch die Frage, was würde passieren, wenn man als Manager in der freien Wirtschaft solch ein Projekt vorstellt und auf einfache und selbstverständliche Fragen, die sich aus der „Idee“/ dem Projekt von selber ergeben, keine Antworten geben kann?
Es folgt ein Auszug einiger unbehandelter und unbeantworteter Fragen,
Wo soll bei Verwirklichung der Idee der Schulbetrieb stattfinden? Was kostet ein anderes Schulgebäude und der Umzug dorthin? Wo befindet sich ein alternativer Standort für die Weiterführung des Schulbetriebes? Wie viel Kaufkraft geht der Innenstadt verloren, wenn die Schüler und deren Eltern nicht mehr dort hin müssen? ...
War unser Bürgermeister wirklich so schlecht vorbereitet oder ist es Taktik?
In meinen Augen handelt es sich, bei einer nicht zu Ende gedachten Idee, um Träumerei.
Diese Vorgehensweise ist eines mündigen Bürgers nicht würdig.
Ein Tipp von mir; wenn du nicht mehr weiter weißt, bilde einen Arbeitskreis. Erst wenn dieser alle Fragen und Möglichkeiten beleuchtet und ausgearbeitet hat, sollte man sich wieder an die Öffentlichkeit wenden.
Herbert Rauthe
Isabell Hendel schrieb am 18.05.2008 - 19:14 Uhr
Ich bin heute mit meinen Kindern unterwegs gewesen um Unterschriften zu sammeln. Und ich war wirklich überrascht wie viele Menschen große Anteilnahme zeigten und auch ohne zu zögern ihre Unterschrift zum Erhalt der Schule gaben! Die meisten waren bereits informiert und waren auch eindeutig gegen die Schließung unserer Schule!
Frank Venhoven schrieb am 18.05.2008 - 10:19 Uhr
Hallo, Was ist los in Geldern? Erst machen alle Geschäfte zu und jetzt sollen auch noch schule drann glauben um neue geschäfte zu bauen!!! (nein danke)Ich bin selber auf die schule gegangen und finde... sie steht dort sehr sehr gut! Warum reisst man nicht die Stadtverwaltung ab und baut dort neue Geschäfte.Also kämpft weiter!! Liebe Grüsse an alle
Michael Krenn schrieb am 17.05.2008 - 21:09 Uhr
Ich weiß ja nicht was das soll.
Wie kann man als Bürgermeister denn Aussagen machen, ohne genaue Zahlen und Fakten zu kennen. Ebenso sollte man doch mal die Bürger zu so etwas Fragen, oder haben die Bürger nichts mehr zu sagen? Ist nach einer Wahl nichts mehr zu ändern? Sind wir der Willkür der Politik gnadenlos ausgeliefert? Ich glaube nicht. Jetzt heißt es aufstehen und kämpfen. So soll und kann man nicht mit uns und den Kindern umspringen. In Geldern ist an so vielen Ecken der Wurm drin und es müsste viel getan werden, da sollte man mal anfangen. Wir haben schon etliche leere Ladenlokale, was hilft es wenn man noch mehr baut? Ich bau bei einem Haus doch auch nicht erst das Dach und dann den Keller. Das geht in die Hose Leute.
Ja dann. Viel Erfolg
Cornelia Post schrieb am 16.05.2008 - 14:01 Uhr
Was ist los mit unserer Schule? Ist sie nicht mehr gut genug? Oder sind es vielleicht sogar die Kinder? Passen die kleinsten Bürger unserer Stadt nicht mehr ins Stadtbild? Natürlich ist die Bildung dieser Kinder im Moment nicht so lukrativ wie die geplanten Gewerbe- und Dienstleistungsangebote im „Michaels4tel“. Aber eins ist jetzt schon sicher: Diese Kinder sind unser aller Zukunft! Darum unterstütze ich absolut das „Bildungsschutzgebiet St.Michael-Schule“. (Siehe auch Logo und Unterschriftenliste etc.) Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam können wir etwas erreichen. Gemeinsam, als Bürger dieser Stadt, können wir Zeichen setzen: Für unsere Kinder, für den Erhalt dieser Traditionsschule. Die Anmeldezahlen bestätigen die Beliebtheit dieser Schule. Wir Eltern wissen, warum wir unsere Kinder gerade auf diese Schule schicken bzw. schicken wollen. Dieses pädagogische Konzept muss in seiner Gesamtstruktur erhalten bleiben!
Ilona Mill schrieb am 16.05.2008 - 11:02 Uhr
Hallo an alle die unseren Kindern helfen wollen
Ist es nicht traurig, dass solche Diskussionen überhaupt aufkommen müssen. Ich finde es traurig, dass mal wieder nicht das Wohle der Kinder im Vordergrund steht. Wie so oft in unserem Land. Es wird uns zwar von "unserem" Bürgermeister so vorgegauckelt, aber wir wissen alle das er ganz anderes im Sinn hat. Geld regiert mal wieder die Welt. Da gibt es eine Schule, die alle Werte die wir uns für unsere Kinder wünschen vermittelt. Gerade in der heutigen Zeit, wo es so wichtig ist, die Kinder auf die Gesellschaft vorzubereiten. Und tatsächlich gibt es Leute die es in Erwägung ziehen so eine Schule zu vernichten. Das ist unglaublich. Es macht mich sehr wütend, das die Bedürfnisse der Kinder so wenig zählen. Ich bin selber auf diese Schule gegangen und ich habe mich sehr gefreut, das mein Sohn sich genauso wohl fühlt wie ich damals. An meine Grundschulzeit denke ich immer gerne zurück und das gleiche wünsche ich meinem Sohn und allen Kinder von der St.Michael Schule.
Hejo Eicker schrieb am 16.05.2008 - 10:07 Uhr
Ich bin weder Lehrer noch Vater eines Schülers oder einer Schülerin der Michaelschule, wohl war auch ich selbst einmal Schüler hier, zu der Zeit, als sie noch "Volksschule" hieß.
Aber dies alles tut nichts zur Sache, zu der ich mich hier äußern möchte - und diese "Sache" ist Ihr Engagement.
Ich möchte Ihnen zu dem wirklich gut gemachten Internetauftritt meinen Glückwunsch aussprechen.
Vor allem aber möchte ich allen Eltern und ihren Mitstreitern, die sich für den Erhalt der Schule einsetzen, meinen Respekt bekunden ob ihres Einsatzes. Das ist gelebte Demokratie.
Hejo Eicker
Achim Janßen schrieb am 15.05.2008 - 22:27 Uhr
Vielleicht muss an dieser Stelle einmal aufgeführt werden, was mir als Vater und Bürger bezüglich der bisherigen Diskussion um die Michael-Schule so im Kopf herum geht:
1. „Die Klassenverbände sollen erhalten bleiben.“ - Was heißt das eigentlich?
Im Eilbrief des Bürgermeisters an die Elternschaft vom 7. Mai heißt es: „ ... war mir für die kleinsten Mitbürgerinnen und Mitbürger besonders wichtig, dass bestehende Klassenverbände nicht auseinander gerissen werden, die Lehrer-Schülerbeziehung erhalten bleibt ...“ Karl-Heinz Lorenz (CDU) wird im Wir-in-Geldern-EXTRA (Wer hat das eigentlich bezahlt?) mit den Worten zitiert: „ ... Wir können uns allerdings nicht vorstellen, die St.-Michael-Schule zu zerreißen. Die Klassenverbände sollen erhalten bleiben.“
Die Klassenverbände zu erhalten, heißt zunächst einmal nicht, die Schule als Einheit zu erhalten. Mit dieser Formulierung bleibt die Möglichkeit, die Klassen über Geldern zu verteilen. Auch ist damit nichts über die Einheit des Kollegiums und über den Offenen Ganztag gesagt. Karl-Heinz Lorenz geht mit dem ersten Teil seiner Aussage tatsächlich weiter: Er kann sich nicht vorstellen, die Schule zu zerreißen. Das bedeutet aber, dass die Schule als Einheit erhalten bleibt, nicht nur die Klassen. Meint er damit aber auch eine räumliche Einheit, oder nur eine organisatorische?
Mir wäre sehr lieb, wenn die Verantwortlichen sich weniger mehrdeutig ausdrücken würden!
2. Warum (und von wem) werden falsche Zahlen in der Öffentlichkeit lanciert? 220 Schüler, nicht 150. Steigende Schülerzahlen an der Michael-Schule, nicht sinkende.
3. Warum stellt ein CDU-Bürgermeister eine Schule zur Disposition, die in dem von der CDU-Landesregierung gewollten Wettbewerb um die Schüler (Aufhebung der Schulbezirke) am besten abschneidet?
4. Warum wird von den gleichen Leuten im Zusammenhang mit dem neuen Viertel an der Bahn von Zuzug ausgegangen, aber bezüglich der Schülerzahlen von einer Verringerung?
5. Wenn denn tatsächlich die Schülerzahl in Geldern insgesamt sinkt(trotz des vorausgesagten Zuzugs), warum wird das nicht als Chance begriffen, die Bedingungen für alle Schüler zu verbessern?
6. Sollte sich die Stadt bedauerlicherweise dazu entschließen, das Gebäude der Michael-Schule zu opfern, dann erwarte ich eine Ersatzlösung, die den bisherigen Räumlichkeiten in nichts nachsteht. Keine Container, keine Baracken, keine Dixi-Klos! Nicht nur der Unterricht muss möglich sein, auch der Offene Ganztag muss laufen und was sonst noch zum Schulleben gehört.
7. Sollte sich die Stadt bedauerlicherweise dazu entschließen, die Michael-Schule zu zerstören und die Kinder in die anderen Schulen zu verschieben (selbstverständlich im Klassenverband) , dann hätte das natürlich gewaltige Konsequenzen für die anderen Schulen in Geldern. Wenn wir hier für den Erhalt der Michael-Schule kämpfen, dann kämpfen wir nicht gegen die anderen Schulen, sondern letztlich für alle Schüler in Geldern. Denkt an den Don-Bosco-Kindergarten: Zu früh geschlossen, jetzt Wartelisten und Überbelegung. Gerade dieser Umgang mit den „kleinsten Mitbürgern“ macht es so schwer, dem Bürgermeister zu vertrauen.
8. So negativ möchte ich nicht enden.
Ich ärgere mich über die publizistische Übermacht, der wir gegenüberstehen. Ich ärgere mich über ein Stadtmagazin, dessen Fotoauswahl Bände spricht. Wieviel Mühe muss man sich eigentlich machen, um ausgerechnet dieses Foto vom Schulhof zu bekommen? Hätte in einem Stadtmagazin nicht auch die Schule zu Wort kommen müssen? Und, und, und ...
Aber ich freue mich, dass wir deshalb die Flinte noch lange nicht ins Korn geworfen haben. Ich bin davon überzeugt, dass wir unseren Argumenten Gehör verschaffen können, und dass sich am Ende die Vernunft durchsetzt.
Jürgen Peters schrieb am 15.05.2008 - 21:48 Uhr
Guten Tag,
zunächst möchte ich an dieser Stelle allen Beteiligten der Aktion „Bildungsschutzgebiet – St. Michael Schule“ danken. Es ist schön zu sehen, wie ein derartiges Projekt auch ohne finanzielle Motivation Aktive findet. Die Werte für die wir kämpfen hat Herr Krenn treffend bereits im Gästebuch niedergeschrieben. Dem kann ich mich nur anschließen. Als Vater zweier Kinder, die beide die St. Michael-Schule besuchen, ist die Idee Michaels4tel bei mir auf sehr großes Interesse gestoßen. In der Bürgerversammlung konnte ich mir einen ersten Eindruck zu dieser Idee machen. Herr Janssen (Bürgermeister) sprach dabei von einer `Operation am offenen Herzen´. Ich möchte dieses Gästebuch nutzen um der Frage nachzugehen: „Warum wird erst geplant am offenen Herzen zu operieren, obwohl einige Patienten nur auf eine Wiederbelebung warten?“ Soll heißen: Warum wird nicht die Ideenphase auf leer stehende Objekte in Gelderns Innenstadt übertragen? Die Argumentation, dass die Glockengasse sowie das Woolworth Gebäude nicht im Besitz der Stadt sind, kann doch nicht ausreichend sein. Bei der Betrachtung geht es doch um die Gesamtinnenstadt und den Einzelhandel. Warum wird in einem historisch intakten Umfeld eine derartige Baumaßnahme als Projekt vorgestellt? Aus Investorensicht müssten diese dann bei Anreise nach Geldern aber nur aus Richtung Veert einfahren dürfen, denn das Bild was sich demnächst aus Richtung Gelderstraße (das Finanzamt soll ein weiterer Patient werden) präsentiert, könnte um ein Vielfaches ansprechender sein.
Jürgen Peters
Johannes Krenn schrieb am 13.05.2008 - 13:01 Uhr
Hallo Leute!
Ich wollte nur mal sagen das Geldern die St. Michaelschule braucht! So viele Geldrianer haben sie besucht und ihre Eigenständigkeit dort begonnen. Auch ich hatte die Ehre sie zu besuchen und kann des wegen sagen, das man nicht nur Deutsch, Mathematik und die anderen Hauptfächer da lernen kann. Sondern auch noch: Persönlichkeitsentfaltung in Verantwortung für sich selbst für die Gemeinschaft und für die Umwelt hin zur Gewinnung von Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl eingebettet in christliche Werte, vor allem die Achtung des anderen, auch seiner Religiösität, in Wahrheitsliebe in Wort und Tat, in Höflichkeit und Rücksichtnahme; hin zum Vertrauen in die Gemeinschaft, zum Mut, sich zu öffnen, zur Geborgenheit in der Gemeinschaft, zur Fähigkeit, aufbauende Kritik zu üben bzw. sie auszuhalten; hin zu Kreativität, zu Fantasie, zu Lern- und Anstrengungsbereitschaft, zu Spielfähigkeit un-freude; hin zu pfleglichem Umgang mit den Dingen der Gemeinschaft, zu schonendem Nutzen der Umwelt, zu interessiertem, aber kritischem Umgang mit den Medien unserer Zeit Das alles hat mich in der St. Michaelschule fürs leben geprägt und vorbereitet. Auch für meine Tochter ist es ein zweites Zuhause geworden. Nicht nur die St. Michaelschule alleine sondern auch der angeschlossene Offene Ganztag (OGATA) leistet hervorragende arbeit. Wir die Geldrianer brauchen diese St. Michael Grundschule heute dringender denn je.
2010 darf meine zweite Tochter endlich die St. Michaelschule besuchen. Ja, ich bin mir sicher das jeder der die St. Michaelschule kennt, das Zusammenspiel von Eltern, Lehrer und Erziehern erleben durfte, mir zu stimmt. Diese St. Michaelschule muss für uns und unsere Kinder bleiben!
Johannes Krenn
Thomas Mill schrieb am 10.05.2008 - 23:04 Uhr
Hallo Ihr Lieben,
dieses Gästebuch werden wir nur dann am Leben erhalten, wenn alle Einträge frei von Beleidigungen und Unwahrheiten bleiben.
Ihr dürft, ja Ihr sollt sogar schreiben was euch nicht passt, oder auf dem Herzen liegt.
Aber wie gesagt, bleibt ehrlich und fair. Wir wollen uns nicht auf das Niveau von denen herablassen, die nur durch das Veröffentlichen von NICHT - Wahrheiten überhaupt Gehör finden.
In diesem Sinne ......
Lasst euch aus.
Thomas Mill (Moderator)
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