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Entwicklung des
Michaels4tel Fraktionsbeschluss vom
28.04.2008
Die Entwicklung der Innenstadt
Die
städtebauliche Entwicklung des Quartiers zwischen Hartstras-se,
Nordwall, Hülser- Kloster-Straße und Hülser-Kloster-Gasse wird von
der CDU seit Jahren gefordert und ist fester
Bestandteil der langfristigen städtebaulichen Planung. Die Verwaltung
wurde zuletzt im Jahre 2006, anläßlich der Beratungen auch zur Stärkung
des Handelsstandortes Hartstraße, gebeten, Konzepte zu diesem Bereich
vorzulegen.
Das Konzept „Michaels4tel“ hat in seinen
Grundzügen überzeugt
Die CDU -Fraktion begrüßt das nun
vorliegende Konzept. Insbe-sondere die Berücksichtigung der besonderen Merkmale
der In-nenstadtstrukturen Gelderns und die sensible, den Bedürfnissen des
Handelsstandortes angepaßte Planung von Flächen für Ein-zelhandel,
Dienstleistung und Wohnen, stößt auf Zustimmung. Die
CDU-Fraktion ist bereit, die Umsetzung des
Vorhabens grundsätz-lich zu unterstützen, weil sie eine zukunftsorientierte
sowie der po-sitiven Weiterentwicklung der Stadt Geldern verspricht.
Es sind noch Fragen
offen Das vorgestellte Konzept ist der Beginn eines begleitenden Denk- und
Diskussionsprozesses auf verschiedenen Ebenen, aus dem sich das neue
Gesicht dieses Stadtquartiers in der Innenstadt ent-wickeln wird. Bevor der Umsetzung „grünes
Licht“ gegeben werden kann, sind noch viele offene Fragen zu klären wie
z.B.
- Verträglichkeit hinsichtlich der Vorgaben des
Einzelhan-delsgutachtens,
- verkehrliche Anbindung und ein bedarfsdeckendes
Parkan-gebot,
- optimalen Anbindungen an vorhandenen Nutzungsstruktu-ren,
- die Belange der St.-Michael-Schule, besonders der Schüler, Eltern
und Lehrer,
- Erhaltung der zwei historischen Schulgebäude und des
denkmalgeschützten Mosaik des Heiligen Michael
- Bodendenkmalinteressen
- Kompatibilität mit anderen Planungszielen in der
Stadtent-wicklung,
- Schutzinteressen benachbarter Anlieger,
- Solidität der Investoren,
- finanzielle Auswirkungen für die Stadt,
Die Einbindung der Bürger und Beteiligten ist
wichtig
Die CDU möchte eine breite, vollständige und zeitnahe Information
der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der Betroffenen, si-chergestellt
sehen. Ergänzend zur
Berichterstattung in den Medien sind öffentliche Veranstaltungen eine der
sich bietenden Möglich-keiten, um eine wünschenswerte Diskussion zu den
offenen Fra-gen in Gang zu halten, Anregungen und Kritik aufzunehmen und
für eine möglichst breite Unterstützung des Projektes zu
werben.
Den Wunsch nach einer wohnortnahen Grundschule
nehmen wir ernst
Die CDU
tritt
dafür ein, dass Grundschulen möglichst nahe zu den Wohnorten vorhanden
sein sollten, sowohl in der Kernstadt als auch in den Ortschaften. Unter Berücksichtigung der demographi-schen
Bevölkerungsprognose und der städtebaulichen Entwick-lung, sind für die
Bestandssicherung aller Grundschulen in Gel-dern vorausschauende
ganzheitliche Überlegungen notwendig.
Unzumutbaren Belastungen für betroffene Schüler und
Eltern vermeiden
Für die Schülerinnen und Schüler der St.-Michael-Schule und für ihre
Eltern muss gelten, dass unzumutbare Belastungen vermie-den werden. Es wird geprüft, ob
das Projekt „Michaels4tel“ auch ohne Nutzung der Flächen, die heute der
Grundschule zugewiesen sind, städte-baulich sinnvoll und wirtschaftlich
gestaltet werden kann. Eine mögliche Entscheidung über
den zukünftigen Standort der Grund-schule bzw. der Klassenverbände muss
aber auch unter Berück-sichtigung von Aspekten getroffen werden, die mit
dem Projekt nicht in direktem Zusammenhang stehen. Die zu diesen Fragen
zu treffenden Entscheidungen sollen in er-gebnisoffenen Gesprächen mit den
Elternvertretern, den Vertretern der Schule, den Vertretern der Verwaltung
als Schulträger und Ver-tretern des Schulausschusses des Rates unter
externer Modera-tion vorbereitet werden. Aus Sicht der
CDU ist jedoch unverzichtbar, die heutigen
Klassen als soziale und pädagogische Einheiten zu erhalten und auch
wei-terhin den Unterricht durch Mitglieder des heutigen Lehrerkollegi-ums
der St.-Michael-Schule sicherzustellen. Daneben muss erreicht werden,
dass, sofern das Projekt umge-setzt werden sollte, während der Bauphasen
im „Michaels4tel“ Lärm- und andere Immissionen während der
Unterrichtszeiten so weit wie möglich vermieden werden.
Lärmintensive Baumaßnah-men wären dann zu unterlassen und sollen in
den Schulferien er-folgen.
Abgewogen handeln, zügig
entscheiden
Die erforderlichen Bürgerinformationen und die
zu führenden Ge-spräche, einschließlich der Überlegungen zur Zukunft der
St.-Mi-chael-Schule, sollen zeitnah in Angriff genommen werden um im
Hinblick auf das Projekt „Michaels4tel“ Verzögerungen soweit
wie möglich zu vermeiden. Die CDU strebt an, notwendige politische
Entscheidungen so zeit-nah zu treffen, wie es angesichts der Komplexität
der zu klärenden Fragen möglich ist.
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